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Kinderwagen – Sicherheit, Design und Arten im Überblick

Kinderwagen Bei einem Kinderwagen für dein Baby oder Kleinkind kommt es nicht nur auf ein schickes Design an, sondern vor allem auf Sicherheitsaspekte, Handhabung und Komfort. Wir verraten dir, worauf du achten musst, welche verschiedenen Kinderwagen-Arten überhaupt angeboten werden und welches Modell bis zu welchem Alter passend ist. Erfahre außerdem, welche Sicherheitsaspekte auf keinen Fall fehlen dürfen. Auch die Pflege und empfehlenswerte Hersteller eines Kinderwagens sind Themen unseres Ratgebers.
Besonderheiten
  • unzählige Arten
  • für jedes Alter
  • hoher Sicherheitsstandard
  • qualitative Hersteller
  • wichtige Kaufkriterien

Kinderwagen Test & Vergleich 2018

Top-Themen: Kaufkriterien, Hersteller, Pflege, Erfahrungen

Die Qual der Wahl – der richtige Kinderwagen muss her

Unseren Glückwunsch! Nachwuchs ist geplant, hat sich bereits angekündigt oder ist schon auf der Welt? Dann nichts wie los, wenn dir noch der passende Kinderwagen fehlt. Im Internet hast du eine breite Auswahl aller Modelle und kannst ganz bequem die besten Hersteller vergleichen, Ausstattungsmerkmale einsehen und dir die Designs der Kinderwagen und Buggys anschauen.

Ganz am Ende stehst du allerdings vor der Qual der Wahl. Es gibt unzählige Arten, Designs, Funktionen und Hersteller. Wie sollst du dich da nur entscheiden? Wir helfen dir und verraten dir auf dieser Seite alles über den idealen Kinderwagen für deinen Bedarf.

Lies mehr über

  • die Kinderwagen-Arten
  • Vorteile und Nachteile eines Kinderwagens
  • die wichtigsten Kaufkriterien
  • die beliebtesten Hersteller
  • wichtige Pflegetipps
  • und einige Hinweise aus Tests

So bist du bestens ausgerüstet, um deinen ersten oder nächsten Kinderwagen zu kaufen, in dem sich dein Liebling rundum wohlfühlen wird.

Verschiedene Kinderwagen-Arten in der Übersicht

Da es unzählige Varianten an Kinderwägen gibt, möchten wir dir nachfolgend erst einmal die wichtigsten und auch die beliebtesten Arten vorstellen.

KriteriumHinweise
ErstlingswagenBei diesem Kinderwagen (der auch als Liegewagen bekannt ist) ist der Name Programm. Er verfügt über eine gerade Liegefläche, die sich nicht verstellen lässt. Für neugeborene Babys bietet dieser Wagen besonders viel Platz und Komfort, zudem erinnert ein Erstlingskinderwagen rein optisch an die früheren Modelle, die heute auch als Nostalgiekinderwagen verkauft werden.
KombikinderwagenWenn es kein Erstlings- bzw. ein Retro-Kinderwagen für das Neugeborene wird, dann schaffen sich Eltern in der Regel einen Kombikinderwagen ab. Auch hier ist der Name vielsagend, denn der Kinderwagen lässt sich in vielerlei Ausführungen kombinieren (liegen, angelehnt, sitzen). Kombiwagen sind oftmals deutlich teurer, lassen sich aber auch bis ins Kleinkind-Alter verwenden. Lässt sich der Kombikinderwagen zum Buggy umfunktionieren und ist die Babytrage mit Abdeckung herausnehmbar, dann handelt es sich in der Regel um ein sogenanntes Kinderwagen-Set. Hier sind auch oftmals Wickeltaschen im gleichen Design mit dabei.
Retro-KinderwagenRetro-Fans aufgepasst. Bei diesen Nostalgiewagen kommt Freude auf. Ohne viel Schnick-Schnack hat das Baby viel Platz, um sich als Neugeborenes und auch noch einige Zeit danach entspannt auszuruhen und den Himmel zu betrachten. Viele Eltern bevorzugen diese Kinderwagen-Variante ganz bewusst und wollen sich vom heutigen Trend abheben, bei dem Wagen immer größer, die Sets immer umfangreicher und immer besser werden müssen. Stattdessen kommt ein Retro-Kinderwagen (wird neben „Nostalgiekinderwagen“ auch als „Vintage-Kinderwagen“ bezeichnet) mit einem klassischen Design daher. Der Platz ist umfangreich, die Räder groß und das Design voll und ganz der damaligen Zeit nachempfunden.
Shopper-KinderwagenWenn dein Kind schon sitzen kann, dann ist neben einem Kinderwagen auch ein zusätzlicher Buggy praktisch. Gerade zum Einkaufen kann ein großer Wagen schon einmal viel Platz in den Gängen einnehmen, sodass eine kleine und wendige Alternative gut geeignet wäre. Wenn du dir keinen einfachen Buggy zulegen möchtest, sondern noch ein paar zusätzliche Eigenschaften eines Kinderwagens mitnehmen willst, dann hole dir den Shopper-Kinderwagen. Hier werden Kinderwagen und Buggy kombiniert. Dennoch ist das Gerät handlich und klein, lässt sich gut verstauen, bietet aber für kleine Babys bei Bedarf auch eine gerade Liegefläche. Dazu kommen Polsterung, Sonnenschutz, Gurtsystem und vieles mehr.

Kommen wir nun zu weiteren Kinderwagen-Arten, die in etwas selteneren Fällen zum Einsatz kommen. Angefangen beim Zwillings- oder Drillingskinderwagen bis hin zum Design-Kinderwagen.

KriteriumHinweise
GeschwisterkinderwagenKündigt sich ein Geschwisterkind an und du machst dir schon einmal Gedanken, wie du dein Kleinkind und dein Neugeborenes gleichzeitig bequem transportieren kannst? Dann bist du mit einem Geschwisterwagen gut ausgerüstet. Dieser Wagen (auch „Tandem-Kinderwagen“ genannt) bietet zwei Kindern mit entsprechendem Altersunterschied Platz – einmal im Sitzen und einmal im Liegen, wahlweise natürlich auch zweifach im Sitzen.
ZwillingskinderwagenZwillinge sind für Eltern keine leichte Aufgabe. Alles muss doppelt gekauft, doppelt organisiert werden – auch ein klassischer Kinderwagen ist in der Regel nur für ein Kind konzipiert. Für dich stehen spezielle Zwillingskinderwagen zur Verfügung, die für neugeborene Babys zwei Liegeflächen nebeneinander bieten. Alternativ kannst du auch einen Zwillingskinderwagen für ältere Kinder kaufen, die bereits sitzen können und dann hintereinander platziert werden.
DrillingskinderwagenDieser Wagen ist ähnlich aufgebaut wie ein Zwillingskinderwagen, nur, dass noch ein dritter Platz mit von der Partie ist. Natürlich sind diese Wagen sehr groß, doch bei Drillingen hast du nahezu keine andere Wahl und bist froh über derartige Erleichterungen.
VierlingskinderwagenAuch hier gilt: Vierlingskinderwagen sind nicht gerade klein, doch du bist in der Lage, alle vier Babys oder Kleinkinder gleichzeitig in einem Wagen zu schieben.
MehrlingskinderwagenUnter diesen Begriff fallen verschiedene Kinderwagen, bei denen zwei, drei, vier oder auch mehr Plätze vorhanden sind. Besonders große Modelle werden beispielsweise häufig im Kindergarten eingesetzt, um den kleinen Gruppen auf Ausflügen eine angenehme Sitzmöglichkeit zu bieten.
Design- und Luxus-KinderwagenDiese zwei Kinderwagen-Varianten beschreiben im Grunde genommen den gleichen Stil. Sie sind hochwertig gestaltet, verfügen über besonders edle Materialien und sind natürlich auch etwas teurer. Dabei gibt es viele verschiedene Modelle zur Auswahl, die sich teilweise in den Luxus- und teilweise in den Design-Bereich eingliedern lassen. Ein Design-Kinderwagen zeichnet sich durch stylische Farben und Muster aus, vielleicht handelt es sich auch um limitierte Sondermodelle oder Design-Modelle, die von bestimmten Labels stammen. Bei einem Luxus-Kinderwagen steht dagegen weniger das Design, mehr die Ausstattung im Vordergrund. Natürlich müssen auch hier die gewählten Materialien sehr hochwertig sein, doch kreative Designs finden sich bei Luxus-Kinderwagen selten. Viele Extras und passendes Zubehör im gleichen Design sorgen ebenfalls dafür, dass es den Eltern und dem Nachwuchs an nichts fehlt.

Als wäre das nicht genug, so gibt es zusätzlich zu diesen Kinderwägen noch weitere „Abwandlungen“. Besonders bekannt und beliebt ist der Buggy, bei dem das Kind allerdings nicht mehr liegt, sondern schon sitzt. Viele Eltern rüsten ihren Kombikinderwagen auch zum Buggy um oder erwerben erst später einen praktischen Buggy, wenn der Nachwuchs selbstständig und sicher sitzen kann. Anbei verraten wir dir alles zum Buggy sowie den weiteren Kinderwagen-Varianten

KriteriumHinweise
Klassischer BuggyKlassische Buggys bieten in der Regel nicht viel Schnick-Schnack und sind für Kinder konzipiert, die bereits sicher sitzen können. Einige Buggys (Shopper) sind zudem mit weiteren Extras ausgestattet und kombinieren die Eigenschaften und Funktionen eines Kinderwagens mit denen eines Buggys.
ReisebuggyEin Reisebuggy ist lediglich dafür gedacht, das Kind von A nach B zu schieben und bei Nichtverwendung möglichst wenig Platz einzunehmen. Daher ist das System auch sehr einfach gehalten. Der Buggy ist sehr leicht, recht klein und lässt sich noch dazu zusammenklappen. Ob per Flugzeug, Bahn, Auto – mit diesem kompakten Begleiter bist du gut ausgestattet. Eine Alternative ist im Übrigen das sogenannte Travel-System, welches von einigen Herstellern (z.B. Hartan oder Hauck) angeboten wird. Hier erwirbst du ein Grundgestell, welches optional mit verschiedenen Aufsätzen (beispielsweise mit Sportwagen-Aufsatz, Kinderwagen-Aufsatz, Babyschale etc.) ausgestattet werden kann.
Jogger-KinderwagenDiese Kinderwagen lassen sich auch als Dreirad-Kinderwagen bezeichnen und sind vor allem für sehr aktive Eltern gedacht. Ganz gleich, ob du mit deinem Kind einfach nur spazieren möchtest oder aktiv joggen willst – dieses wendige Modell macht alles mit. Die Räder sind dennoch recht groß, bieten eine gute Federung und lassen sich ideal über Stock und Stein schieben. Zum heutigen Standard gehört beim Jogger-Kinderwagen auch eine Handbremse, um das Tempo entsprechend sicher abbremsen zu können. Einige Dreirad-Buggys lassen sich im Übrigen auch als Fahrradanhänger für Kinder einsetzen, sodass gleich noch ein weiterer Fitness-Nutzen dazukommt.

Die wichtigsten Vor- und Nachteile eines Kinderwagens

VorteileNachteile
  • leicht zu handhaben
  • für verschiedene Altersgruppen geeignet
  • auch als Kombi-Version (zum Umbau in einen Buggy oder zum Entnehmen einer Tragetasche)
  • Nostalgie-Kinderwagen besonders beliebt
  • bequem und komfortabel
  • viel Platz für Einkäufe, Wickel-Utensilien und Co.
  • je nach Modell nicht immer preiswert

Kaufkriterien – passende Kinderwagen-Art und gewünschtes Design finden

Beim Kauf eines Kinderwagens geht es vor allem darum, die richtige Variante auszuwählen. Diese Entscheidung ist wortwörtlich schon einmal die halbe Miete. Anschließend kannst du zwischen den verschiedenen Herstellern, Marken, Designs, Ausstattungsmerkmalen wählen. Beachte allerdings auch die Sicherheitsaspekte und sonstigen Kaufkriterien, die wir dir nachfolgend genauer vorstellen möchten.

  • Lässt sich der Kinderwagen zusammenklappen und wenn ja, wie schnell und reibungslos funktioniert das?
  • Wie funktioniert der erneute Aufbau?
  • Wie schwer ist der Kinderwagen?
  • Wie viel Platz nimmt das Modell im Auto ein?
  • Lässt sich der Kinderwagen zusammenklappen?

Beliebte Kinderwagen-Hersteller – von Knorr-Baby über Quinny bis hin zu Hauck

HerstellerBeschreibung
Knorr-BabyHochwertig und edel – das sind die Kinderwagen, Buggys und weiteren Kinderartikel der Firma Knorr-Baby. Bereits seit fast 70 Jahren überzeugt das Unternehmen mit einer Kombination aus modischem Design und hochwertiger Qualität aus Deutschland.
QuinnyHinter der Marke Quinny steckt die DOREL GERMANY GmbH, die neben Quinny auch die sehr bekannte Marke Maxi-Cosi vertreibt. Das Unternehmen stammt aus Deutschland und vertreibt mit der Marke Quinny Produkte für urbane Gegenwenden. So sind auch die Kinderwagen vor allem für die Stadt konzipiert.
Maxi-CosiNeben Quinny und weiteren Marken gehört auch Maxi-Cosi zur DOREL GERMANY GmbH, einem Unternehmen aus Frechen-Königsdorf. Der Fokus liegt bei Max-Cosi auf effektive und clevere Lösungen, um die Familienmobilität zu perfektionieren. Die Produkte sind gleichermaßen clever und sicher. Besonders bekannt ist Maxi-Cosi für die Kindersitze (Babyschalen, Kleinkindsitze, Kindersitze und Zubehör), aber auch Outdoor-, Allround- und Stadtkinderwagen gehören zum Repertoire der Marke.
HauckEbenfalls aus Deutschland stammt die Hauck GmbH + Co. KG. Das Familienunternehmen kümmert sich bereits seit mehr als 90 Jahren um das Wohl von Familien. Den Anfang machten Korbwiegen über Taufkleider und seit den 70er Jahren werden auch Kinderbetten und Kinderwagen angeboten. Abgesehen von eigenen Hauck-Produkten bietet das Unternehmen auch lizensierte Produkte von Disney Baby, iCoo, Fisher Price und Co. an. Auch die Produktvielfalt hat sich stets entwickelt, denn mittlerweile gibt es unzählige Artikel für Kinder, die in mehr als 86 Ländern verkauft werden.
BergsteigerDie Bergsteiger Produkte GmbH hat ihren Sitz ebenfalls in Deutschland und vertreibt selbstständig und über offizielle Händler qualitative, sichere und moderne Kinderwagen. Auch Fahrräder und Fahrzeugteile gehören zum Sortiment des Händlers, der nicht nur die Eigenmarke vertreibt, sondern auch namenhafte, weitere Marken.

Sicherheit – das A und O beim Kinderwagen

Wenn du dein Baby oder Kleinkind im Kinderwagen transportierst, dann gibt es nichts – wirklich nichts – was wichtiger ist, als die Sicherheit deines Kindes. Ganz gleich, wie der Kinderwagen aussieht, wie hoch der Komfort ist oder wie er sich handhaben lässt: sicher muss er sein. Natürlich achten alle Hersteller besonders auf diesen Aspekt, wir möchten dir aber dennoch einige Tipps und Ratschläge mit auf den Weg geben.

  • Gurte: Wenn du einen Kinderwagen kaufst, in dem dein Kind sitzen kann, schau dir das angebotene Gurt-System an. Am sichersten fährt dein Schatz mit einem Drei-Punkt-Gurt. Auch Polster an den Schultern sind sehr zu empfehlen, wobei das eher in den Bereich des Komforts fällt. Wenn du mit dem Kinderwagen auch sportlich unterwegs bist (z.B. beim Joggen), dann ist ein 5-Punkt-Gurt-System noch besser geeignet und vor allem sicherer, da die Beanspruchung der Gurte schlichtweg höher ist.
  • Räder: Natürlich ist es störend, wenn die Räder eines Kinderwagens laut über die Straße brettern, doch für die Sicherheit ist das erst einmal unwichtig. Viel wichtiger ist der Abstand der Räder. Stehen sie weit auseinander, so hat der Kinderwagen einen besseren Halt. Außerdem sind luftgefüllte Reifen ebenso am besten geeignet. Achte auch darauf, dass die Räder nicht zu klein sind, da sie sonst in der Stadt an Pflastersteinen hängenbleiben können und die Gefahr besteht, dass der Kinderwagen plötzlich nach vorne kippt.
  • Bremsen: Was rollt, muss auch bremsen können. Aus diesem Grund solltest du beim Kauf eines Kinderwagens auch die Bremsen beachten. An den Hinterrädern sind in der Regel standardmäßig Bremsen angebracht. Wenn du allerdings auch sportlich unterwegs bist, sollte dein Kinderwagen noch eine Vorderbremse bzw. eine Handbremse besitzen.
  • Stauraum: Was hat der Stauraum mit der Sicherheit zu tun? Einiges, denn nur mit dem passenden Fach oder einem großen Netz im Boden-Bereich sorgst du dafür, dass der Kinderwagen genügend Halt hat. Die Balance stimmt, wohingegen Beutel, die am Griff hängen, das Gewicht des Kinderwagens verlagern und er im schlimmsten Fall kippen kann.
  • Reflektoren: Zum Schluss möchten wir noch darauf hinweisen, dass gerade dunkle Kinderwagen im Dunkeln nicht ausreichend gut sichtbar sind für Autofahrer, aber auch Fahrradfahrer. Der Kinderwagen sollte daher entweder (oder zusätzlich) eine helle Farbe besitzen und über Reflektoren verfügen. Als hell gelten beispielsweise Weiß, Grau, Beige, wohingegen schwarze oder dunkelblaue bzw. dunkelgraue Kinderwagen deutlich schlechter zu sehen sind.
Zusammengefasst: Dein Kinderwagen sollte im Bestfall über ein 3-Punkt-Gurt-System (beim Sport lieber 5-Gurt-System) und über große (in der Stadt) und weit auseinanderstehende Räder verfügen. Eine Bremse an den Hinterrädern ist absolute Pflicht und wenn du Sport treibst, dann ist auch eine Handbremse wichtig. Achte zudem auf Reflektoren, damit der Kinderwagen auch im Dunkeln gut sichtbar ist.

Einfache Pflege eines Kinderwagens – schnell und einfach möglich

Jedes Produkt, dass du regelmäßig verwendest, benötigt natürlich auch eine entsprechende Reinigung. Bei einem Kinderwagen ist dieser Aspekt umso wichtiger, daher möchten wir dir nachfolgend einige Tipps zur Pflege, Reinigung und Fleckenentfernung mit auf den Weg geben.

EinzelteilHinweis
Abnehmbare BezügeStoffbezüge, die sich abnehmen lassen, kannst du ganz einfach in der Waschmaschine waschen. Wenn es sich um hartnäckige Flecken handelt, ist die vorherige Behandlung mit einem biologischen Fleckensalz empfehlenswert.
Nicht abnehmbare BezügeDiese Stoff-Partien können zwar nicht in der Waschmaschine landen, aber auch hier kannst du mit einem einfachen Fleckensalz arbeiten. Wichtig ist allerdings, dass du auf biologisches Fleckensalz zurückgreifst, um schädliche Stoffe für dein Kind zu vermeiden.
Nach der Reinigung von StoffbezügenNach der Reinigung der nicht abnehmbaren und abnehmbaren Stoffteile ist es wichtig, dass sie vollständig trocknen. Je nach persönlicher Einstellung kannst du sie zusätzlich vor der Verwendung mit einem Desinfektionsmittel benetzen.
HartteileDie weiteren Teile des Kinderwagens lassen sich ganz einfach mit Wasser und einem Allesreiniger von Schmutz, Staub, Dreck und Blättern befreien.
Gut zu wissen: Natürlich kannst du einen Kinderwagen auch professionell reinigen lassen. Frage ganz einfach in einer Reinigung vor Ort an, ob sie auch die Reinigung eines Kinderwagens übernehmen. Alternativ kannst du die abnehmbaren Stoffbezüge in die Reinigung bringen und diese dort reinigen lassen. Das hat den Vorteil, dass es für dich weniger Aufwand bedeutet, aber auch den Nachteil, dass es nicht ganz billig ist, du den Wagen derzeit nicht nutzen kannst und zudem nicht sichergestellt ist, dass biologische Reinigungsmittel eingesetzt wurden.

Welcher Kinderwagen für welches Alter?

Wie lange ist ein Erstlingswagen eigentlich geeignet und ab wann darfst du einen Buggy einsetzen? Für wie viele Jahre ist ein Jogger oder ein Kombi-Kinderwagen? All das beantwortet die nachfolgende Tabelle.

Varianteab Geburtab dem SitzenCa. Alter
ErstlingskinderwagenJaNein0 bis ca. 6 Monate
BuggyNeinJaab ca. 6-9 Monaten (erst, wenn das Kind sicher sitzt) bis ca. 3 Jahre
Kombi-KinderwagenJaJa0 bis ca. 3 Jahre

Untersuchungen, Testberichte und mehr

Bei einem derart wichtigen Thema gibt es natürlich auch viele Testberichte von Stiftung Warentest (Test-Stand 02/2017) oder auch Ökotest (Test-Stand 01/2015). Dabei geht es nicht nur um die Sicherheit der Kinderwagen, sondern vor allem auch um das Thema Schadstoffe. Besonders PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), Weichmacher (Phthalate) und Flammschutzmittel können bei Kinderwagen als Schadstoffe auftreten. Wer sich nicht sicher ist, sollte laut Stiftung Warentest die Griffe des Kinderwagens überkleben oder entfernen (und ersetzen) und im Bestfall auch die mitgelieferte Regenhaube nicht einsetzen (bzw. auch diese anderweitig ersetzen).

Viele Hersteller bieten auch auf ihren Webseiten Informationen an, die sich genau diesem Thema widmen. So schreibt beispielsweise Hauck, dass nicht einfach nur das TÜV-Siegel für die eigenen Produkte verliehen wird, sondern, dass das Unternehmen noch viel weiter prüft. Zusätzlich werden bei Hauck noch weitere

  • technische
  • und chemische

Prüfungen auf PAK, Schadstoffe, Phthalate und Co. absolviert. Dabei werden diese Prüfungen sogar dauerhaft und jährlich (!) durchgeführt, solange ein Produkt besteht. Nach dieser Testreihe erhält das Produkt das GS-Zeichen und gelangt für dich als Käufer in den Handel.

Fazit – beim Kinderwagen vor allem die Art und Sicherheit beachten

Ein Kinderwagen begleitet sowohl dich als auch dein Baby in den ersten Lebensjahren. Kein Wunder also, dass du dir viele Gedanken zur Anschaffung machst. Wir hoffen, wir haben dir die Entscheidung ein wenig erleichtert und konnten dir eine Übersicht bieten, welche verschiedenen Arten von Kinderwägen überhaupt angeboten werden. Wenn du diese Entscheidung getroffen hast, ob es zum Beispiel ein Kombi-Kinderwagen oder ein stylischer Retro-Kinderwagen werden soll, geht es im zweiten Schritt um die Sicherheit. Die bekannten und seriösen Unternehmen, von denen wir dir hier auch bereits einige Firmen vorgestellt haben, legen großen Wert auf höchste Qualität und Sicherheit. Dennoch solltest auch du wissen, worauf es beim Kauf eines Kinderwagens ankommt und welche Reifen oder Gurt-Systeme empfehlenswert sind. Und nun – viel Spaß beim Stöbern!

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